Bund und Länder arbeiten an sicherer Informationstechnologie; Bund

Bund und Länder arbeiten an sicherer Informationstechnologie

Unter Steuerung des IT-Planungsrats wollen Bund und Länder die Sicherheit in der Informationstechnologie (IT) ausbauen. Der Planungsrat hat im Oktober ein Konzept für eine „Leitlinie Informationssicherheit“ verabschiedet, die auch verbindliche IT-Sicherheitsstandards enthalten soll. Der Planungsrat ist das oberste Gremium von Bund und Ländern für die Steuerung der Informationstechnik des Staates. „Die steigende Anzahl an Sicherheitsvorfällen macht das Arbeiten im Verbund immer bedeutsamer. Die Errichtung eines gemeinsamen Warn- und Informationsdienstes, an dem wir intensiv arbeiten, ist eine wichtige Maßnahme“, sagte Dr. Herbert Zinell, Amtschef des Innenministeriums Baden-Württemberg. Zinell gab zum 1. Januar den Vorsitz im Planungsrat an die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Innenstaatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, ab. Sie leitet das Gremium nun für ein Jahr. Auch innerhalb Europas solle die Zusammenarbeit in der IT stärker gemeinsam koordiniert werden, kündigte Rogall-Grothe an. Im vergangenen Jahr hat der Planungsrat mit der Umsetzung der E-Government-Strategie in deutschen Behörden begonnen. Damit können staatliche Dienstleistungen und Verwaltungsakte auf elektronischem Weg angeboten werden. Die Projekte runden bereits laufende wie die Einführung des neuen Personalausweises oder die einheitlichen  Behördenrufnummer 115 ab. Mit Hilfe des Planungsrats wollen Bund und Länder ihre ITSysteme zu einer föderalen Infrastruktur zusammenführen. Die Nutzung soll dadurch für Städte, Gemeinden und Kreise wirtschaftlicher und sicherer werden.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2012

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