Wenig Erfolg beim Tausch des Arbeitsplatzes; Bund

Wenig Erfolg beim Tausch des Arbeitsplatzes

Nur die Hälfte der Beamtinnen und Beamten bei der Bundespolizei haben in den vergangenen Jahren erfolgreich den Dienstherrn gewechselt. Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke mitteilte, stellten 235 Beschäftigte der Bundespolizei in den Jahren 2008 bis 2010 einen Antrag auf Dienstherrenwechsel, zum Beispiel zur Polizei der Länder. Die Tauschgesuche wurden in 108 Fällen abgelehnt. Die häufigsten Gründe waren, dass der Tauschpartner bei der Landespolizei nicht an den Dienstort wollte, an dem der Bundespolizeibeamte arbeitete, oder eine fehlende gesundheitliche Eignung. Auch das Alter spielte eine Rolle. Viele Tauschgesuche werden nach Angaben der Linken wegen zu langer Fahrtzeiten zwischen Arbeits- und Wohnort gestellt und wegen der familiären Belastung, die daraus resultiert. „Eine hohe Zahl an Befürwortungen von Tauschgesuchen würde den Bemühungen der Bundespolizei zur Vereinbarung von Beruf und Familie entgegenkommen", meint die Linke.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2011

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