Änderungen der Laufbahnverordnung für die Bundespolizei geplant; Bund

Änderungen der Laufbahnverordnung für die Bundespolizei geplant

Die Bundesregierung will den Aufstieg für Beamtinnen und Beamte bei der Bundespolizei neu regeln. Sie hat einen Entwurf zur Verordnung über die Laufbahnen der Vollzugsbeamtinnen und -beamten in der Bundespolizei vorgelegt. Dazu fand im August im Bundesinnenministerium ein Beteiligungsgespräch mit den Gewerkschaften statt. DGB und GdP kritisierten, dass im Entwurf unter anderem die mittelfristige Abschaffung des begrenzten Praxisaufstiegs vorgesehen ist. Damit werde gerade Beamtinnen und Beamten des mittleren Dienstes eine Aufstiegschance genommen, ohne diese durch eine adäquate Möglichkeit zu ersetzen. Beschäftigte des mittleren Dienstes konnten bisher ab einem bestimmten Alter in den gehobenen Polizeivollzugsdienst aufsteigen, indem sie Aufgaben des gehobenen Diensts wahrnahmen. Der Aufstieg war jedoch beschränkt bis zu einem Amt der Besoldungsgruppe A11. Zwar sieht der Verordnungsentwurf für  Polizeihauptmeister und Polizeiobermeister einen verkürzten Aufstieg in den gehobenen Dienst vor, doch statt der bisher beim begrenzten Praxisaufstieg geltenden Alterszugangsgrenze von 40 Jahren soll nunmehr erst ab einem Alter von 45 dieser Weg eröffnet werden. Mit der Novellierung soll die Verordnung an das 2009 geänderte Bundesbeamtengesetz angepasst sowie allgemeine laufbahnrechtliche Vorschriften der Bundeslaufbahnverordnung auf Polizeivollzugsbeamte angewandt werden. (Siehe auch Kommentar)

Quelle: Beamten-Magazin 09/2011

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Kontakt | Datenschutz | Impressum | Datenschutz
www.beamten-informationen.de © 2021