Polizisten leiden unter Arbeitsbedingungen; Bremen

Polizisten leiden unter Arbeitsbedingungen

Die GdP macht auf verstärkte gesundheitliche Folgen der Personaleinsparungen bei der Bremer Polizei aufmerksam. In einer Umfrage der GdP gaben 61 Prozent der Befragten aus dem Bereich der Schutzpolizei an, gesundheitlich unter verschärften Arbeitsbedingungen und Einsatzanforderungen zu leiden. Sie nannten Schlafprobleme, Essstörungen, Kopfschmerzen, psychische Erkrankungen und Erschöpfung als Folgen. Nach Angaben der GdP mussten zehn Prozent des Personals eines großen Reviers wegen eines Burn-out-Syndroms klinisch behandelt werden. Betroffene fühlen sich ausgebrannt und nicht mehr leistungsfähig. „In den letzten Jahrzehnten wurden das Engagement und die Motivation der Polizistinnen und Polizisten durch Personaleinsparungen missbraucht", rügt der GdP-Landesvorsitzende Horst Göbel. „Immer weniger mussten immer mehr leisten." Allein von 2007 bis 2010 seien 135 Stellen eingespart worden. Das schlage sich auch in der Kriminalitätsbekämpfung nieder. Wie 78 Prozent der Umfrage-Teilnehmerinnen und Teilnehmer angaben, führen die steigenden Belastungen zu Einschränkungen bei der Präventionsarbeit.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2011

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