Wahlleistungen beim Arzt sollen teurer werden; Thüringen

Wahlleistungen beim Arzt sollen teurer werden

Thüringens Beamtinnen und Beamte sollen stärker für Gesundheitskosten aufkommen. Für Arznei, häusliche Krankenpflege und Fahrtkosten werden laut Entwurf für eine neue Beihilfeverordnung vier Euro pro Abrechnung fällig. Wer ärztliche Wahlleistungen im Krankenhaus in Anspruch nimmt, muss dafür 25 Euro pro Tag zahlen. Der DGB hält das für überzogen. Es werde nicht berücksichtigt, dass Wahlleistungen in der Regel zu einer schnelleren Genesung führten. Die Kürzungen in der Beihilfe belasteten besonders chronisch Kranke und Schwerbehinderte unverhältnismäßig. Die Neuregelung bei Kuren hält der DGB für folgerichtig, da die Gesundheit angesichts wachsender Belastungen am Arbeitsplatz gestärkt werden müsse. Mit der Verordnung will die Landesregierung Bestimmungen im Landesbeamtengesetz konkretisieren und an die aktuelle Sozialgesetzgebung anpassen.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2011

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