ver.di warnt vor umfangreichen Privatisierungen; Brandenburg

ver.di warnt vor umfangreichen Privatisierungen

ver.di befürchtet, dass Aufgaben der Brandenburger Verwaltung „in großem Umfang an private Dienstleister vergeben werden“. Das könnte die Folge des geplanten Personalabbaus sein, der nur noch ein Fünftel der bisherigen Stellen vorsieht. ver.di-Fachbereichsleiter Manfred Loos macht dafür vor allem Finanzminister Helmuth Markov (Linke) verantwortlich: „Es ist merkwürdig, wenn gerade ein linker Finanzminister derartige Folgen in Kauf nimmt oder sogar befürwortet.“ Bis 2019 soll die Verwaltung nur noch 40.000 Stellen zählen. Besonders betroffen sind laut ver.di das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, wo 43 Prozent der Stellen entfallen sollen und das Justizministerium, das 27 Prozent der Arbeitsplätze einbüßen würde. Nach Berechnungen von ver.di kann der Personalabbau nicht durch natürliche Fluktuation erfolgen. „Daher stellt sich die Frage, ob Finanzminister Markov auch betriebsbedingte Kündigungen plant.“

Quelle: Beamten-Magazin 04/2011

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