Innenminister fördert Gesundheit der Polizisten; Nordrhein-Westfalen

Innenminister fördert Gesundheit der Polizisten

In Nordrhein-Westfalen ist ein neues Gesundheits- und Fitnessprogramm bei der Polizei eingeführt worden. Die vom Innenminister in Kraft gesetzte Dienstvereinbarung für ein betriebliches Gesundheitsmanagement habe viele Forderungen der GdP aufgegriffen, lobt deren Landesvorsitzender Frank Richter. Er hebt dabei auch den neuen Sporterlass hervor. Er schaffe endlich die Bedingungen dafür, dass Polizistinnen und Polizisten etwas für ihre sportliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit tun können. Drei Stunden ihrer monatlichen Dienstzeit können Beamtinnen und Beamte für körperliches Training nutzen. Alle zwei Jahre müssen sie ihre Fitness beim Erwerb des Deutschen Sportabzeichens oder einem Polizeileistungstest beweisen. Sie erhalten Anleitung für das Training und Beratung zu gesunder Lebensführung. Das Programm umfasst auch medizinische Vorsorge und Ernährungsberatung. Die GdP hofft, dass mit Hilfe der Vereinbarung der Krankenstand bei der Polizei gesenkt werden kann. Wegen der hohen Arbeitsbelastung und gesundheitsgefährdender Arbeitsbedingungen seien jedes Jahr mehr als 7.500 der 45.000 Beschäftigten sechs Wochen und länger krank.

Quelle: Beamten-Magazin 11/2010

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