DGB: Höheres Pensionsalter bedeutet Kürzungen; Niedersachsen

DGB: Höheres Pensionsalter bedeutet Kürzungen

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sind strikt gegen eine längere Lebensarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte in Niedersachsen. „Viele Beamtinnen und Beamte erreichen schon heute nicht das Regelpensionsalter von 65. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit im öffentlichen Dienst ist daher genauso falsch wie die Rente mit 67", kritisiert der DGB-Bezirksvorsitzende Hartmut Tölle. Die Landesregierung will das Pensionsalter bis 2029 stufenweise auf 67 Jahre erhöhen, um Ausgaben zu sparen. Tölle sieht in den Plänen unter den bisherigen Arbeitsbedingungen „eine reine Kürzungsmaßnahme für die Betroffenen". Diese müssen bei vorzeitigem Ausscheiden in der Regel Einbußen hinnehmen. Er weist auf eine steigende Gesundheitsbelastung der Beschäftigten, vor allem durch starken Personalabbau, hin. Die Landesregierung solle dafür sorgen, dass ihre Beschäftigten gesund die Pension mit 65 erreichen.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2010

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