GEW klagt über wenig attraktive Schulleiterstellen; Rheinland-Pfalz

GEW klagt über wenig attraktive Schulleiterstellen

Gute und engagierte Schulleiter/innen sind in Rheinland-Pfalz nach wie vor schwer zu finden. Die GEW klagt über diesen seit zwei Jahren fast unveränderten Zustand. Direktorenstellen müssten zwei- bis dreimal ausgeschrieben werden, bis geeignete Bewerber/ -innen gefunden seien. Mehr als 60 Prozent der offenen Stellen sind laut einer Stichprobenuntersuchung der GEW in den vergangenen vier Monaten zweimal ausgeschrieben worden, 30 Prozent noch öfter. „Das zeigt, dass die Übernahme einer Leitungsfunktion in Schulen für viele Lehrerinnen und Lehrer nach wie vor unattraktiv ist", folgert der GEW-Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer aus den Zahlen. Die Hauptursache dafür sieht er in den „seit Jahren zunehmenden Anforderungen an die Schulen und Kollegien, ohne dass hierfür spürbare Entlastungen gewährt werden". Kleinere finanzielle Anreize schaffen Hammer zufolge keine deutliche Verbesserung. Er räumt jedoch ein, dass die Landesregierung erste Schritte unternommen habe, um Leitungsaufgaben attraktiver zu machen.

Quelle: Beamten-Magazin 08/2010




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