Weniger Geld trotz Besoldungserhöhung; Berlin

Weniger Geld trotz Besoldungserhöhung

Das Land Berlin hat die Besoldungserhöhung nach heftiger Kritik der Gewerkschaften vorgezogen. Beamtinnen und Beamte bekommen zwei Monate früher als geplant ab 1. August 1,5 Prozent mehr Gehalt. „Wir freuen uns, dass die Koalition weitere Haushaltsmittel bereitgestellt hat“, sagte die DGB-Bezirksvorsitzende Doro Zinke, „allerdings hätten die unteren und mittleren Einkommensgruppen mehr davon gehabt, wenn das Geld in eine Pauschale für alle Beamtinnen und Beamten geflossen wäre“. Das Jahresbruttogehalt dieser Einkommensgruppen liege weiter unter dem des Vorjahres, weil die Einmalzahlung für 2008 und 2009 weggefallen sei. Der DGB hatte zusätzlich zur prozentualen Erhöhung eine Einmalzahlung von 300 Euro für dieses Jahr gefordert. Zinke kritisierte zudem, dass eine Perspektive fehle, wie die Beamtinnen und Beamten wieder das bundesweite Besoldungsniveau erreichen.

Quelle: Beamten-Magazin 07/2010


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