Landesweiter Protest gegen Sparbeschlüsse; Schleswig-Holstein

Landesweiter Protest gegen Sparbeschlüsse

Protest und heftige Kritik haben die Sparbeschlüsse der schleswig-holsteinischen Regierung ausgelöst. Rund 3.500 Lehrer/innen beteiligten sich am 3. Juni in 20 Städten an einem Streik gegen Arbeitszeitverlängerung, zu hohe Arbeitsbelastung und Stellenabbau. Mehr als 100 Personalvertreter/innen aus Landesverwaltungen, Polizei, Justiz und Forschung bekundeten ihre Unterstützung und bezeichneten den Protest als „Ausdruck vorbildlicher Zivilcourage“. Der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn, sagte bei einer Kundgebung in Kiel, die Bedeutung der Lehrer für das Land würde nur in Sonntagsreden betont. Die Pläne, die auf eine Arbeitszeitverlängerung, eine Reduzierung der Gehälter und der Lehrerstellen abzielten, zeigten genau das Gegenteil. Die Regierung will bis 2020 etwa 1,25 Milliarden Euro einsparen, im öffentlichen Dienst sollen 5.300 Stellen wegfallen. Das Sparpaket soll im Dezember verabschiedet werden.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2010


mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2021