Rund 1.300 Leiharbeiter beim Bund; Bund

Rund 1.300 Leiharbeiter beim Bund

In den Bundesministerien und den nachgeordneten Ämtern und Behörden waren vor zwei Jahren 771 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer beschäftigt, fünfmal so viele wie beim Amtsantritt der Großen Koalition. 2009 hieß es, diese extreme Zunahme sei „nur eine vorübergehende Erscheinung“, ausgelöst durch „temporäre Arbeitsspitzen“ wie die EU-Ratspräsidentschaft oder die G8-Präsidentschaft, für die es eines Ausgleichs bedürfe. Jetzt hakte „Die Linke“ erneut nach und bekam als Antwort auf ihre Anfrage die Zahl von 1.343 Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern für 2009 genannt. Davon arbeiteten 87 Prozent in einem Vollzeit-Leiharbeitsverhältnis, in der Regel für sechs Monate: z. B. in der Küche, in der Verwaltung, in Call-Centern oder in der Geländebetreuung. Dafür hat die Bundesregierung mit 99 Leiharbeitsfirmen Verträge abgeschlossen. Von sechs Firmen ist bekannt, dass diese ihre Beschäftigten nach Tarifen der Christlichen Gewerkschaften Zeitarbeit (CGZP) bezahlen. 2009 wurden 34 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2010



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