GEW regt Pakt für junge Lehrer an; Sachsen-Anhalt

GEW regt Pakt für junge Lehrer an

Einen „Generationenpakt für Lehrkräftenachwuchs“ in Sachsen-Anhalt hat die GEW dem Finanzminister vorgeschlagen. Lehrer/innen könnten freiwillig in Teilzeit gehen. Die freiwerdende Tätigkeit würde eingesetzt, um neue Stellen zu schaffen, erklärt der Landesvorsitzende Thomas Lippmann die Idee. „Wir wissen, dass viele Kolleginnen und Kollegen Teile ihrer Arbeit abgeben würden, wenn im Interesse der Schülerinnen und Schüler, aber auch des Lehrernachwuchses Neueinstellungen vorgezogen würden“, sagte er. Das Interesse an Teilzeit sei groß, weil „bis jetzt ein altersgerechter Übergang in den Ruhestand nicht möglich ist“. Die gesetzlichen und tariflichen Altersteilzeitregelungen sind ausgelaufen. Lippmann begründete seinen Vorschlag mit der abzusehenden Personalentwicklung. Spätestens ab 2013/2014 müssten mindestens zehn Jahre lang 600 bis 800 Stellen pro Jahr neu besetzt werden, weil Lehrkräfte in den Ruhestand gehen. Lippmann greift in dem Vorschlag die Ankündigung der SPD-Fraktionsvorsitzenden Katrin Budde auf. Demnach sollen alle Lehramtsstudierenden eine Referendariatsstelle erhalten. „Wir müssen deshalb
sofort den nächsten Schritt gehen und jedem Absolventen des Referendariats die Übernahme in den Schuldienst ermöglichen“, fordert Lippmann.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2009



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