GEW: Kein Gehaltsverzicht für Realschullehrer; Saarland

GEW: Kein Gehaltsverzicht für Realschullehrer

Die GEW fordert die saarländische Landesregierung auf, die Besoldung neu eingestellter Realschullehrer/innen nicht abzusenken. Die CDU-Landesregierung hat das Besoldungsgesetz im März geändert. Zum Schuljahr 2009/10 ist nun erstmalig vorgesehen, neu eingestellten Realschullehrkräften, die keine Mangelfächer unterrichten, weniger zu bezahlen. Für einen Zeitraum von längstens fünf Jahren bekommen sie 300 Euro weniger Grundgehalt als andere Lehrer/innen. Eine Ausnahme kann das Ministerium laut GEW machen, wenn ein Mangel an Bewerber/innen in bestimmten Fächern vorliegt. Die GEW kann nach eigenen Angaben jedoch nachweisen, dass in allen Fächern ein Mangel besteht. „Es gibt keinen Grund, Realschullehrer in der Besoldung abzusenken“, sagt der Landesvorsitzende Klaus Kessler. Er hält die Absenkung rechtlich für „eine sehr fragwürdige Entscheidung“, die noch dazu ungerecht sei und nichts mit dem Leistungsprinzip zu tun habe. Die GEW empfiehlt Betroffenen, dagegen zu klagen.

Quelle: Beamten-Magazin 9/2009



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