GEW kritisiert befristete Anstellung von Lehrern; Rheinland-Pfalz

GEW kritisiert befristete Anstellung von Lehrern

Unzufrieden mit der Lehrerversorgung in Rheinland-Pfalz zeigt sich die GEW zu Beginn des neuen Schuljahrs. Nach wie vor hätten die Schulen keine 100-prozentige Unterrichtsversorgung und da durch würden nicht genügend Planstellen zugewiesen, bemängelte der Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer. „Es müssen dringend zusätzliche Stellen für eine ständige Vertretungsreserve geschaffen werden, indem man derzeitige Vertretungsstellenanteile in Planstellen umwandelt.“ Außerdem solle die Landesregierung aufhören, Lücken nur über befristete Aushilfsverträge zu füllen. Das sei nicht nur aus pädagogischen Gründen fragwürdig, da mit befristet Beschäftigten nicht die für die Tätigkeit notwendige Kontinuität in den Schulen erreicht werden könne. „Bei solchen unsicheren Beschäftigungsverhältnissen werden auch viele junge Lehrkräfte Rheinland-Pfalz den Rücken kehren und in andere Bundesländer abwandern, die ihnen Planstellen zur Verfügung stellen“, sagte Hammer. „Dies ist kurzsichtig und aus unserer Sicht eine falsche Weichenstellung.“

Quelle: Beamten-Magazin 9/2009



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