GdP setzt sich für höhere Zulagen ein; Saarland

GdP setzt sich für höhere Zulagen ein

Die GdP hat dem Innenausschuss im saarländischen Landtag Forderungen zur Neuregelung der Zulagen übergeben. Das Land solle die durch die Föderalismusreform entstandene Möglichkeit nutzen, dies selbst regeln zu können. Die Kürzung der Schicht- und Wechselschichtzulage für die Polizei soll aufgehoben werden. Laut GdP wird Polizistinnen und Polizisten die Zulage von monatlich 102,26 Euro nur zur Hälfte ausbezahlt. Außerdem solle die Leistung auch Auszubildenden zustehen und dynamisiert werden, um inflationsbedingte Wertverluste auszugleichen. Eine Dynamisierung fordert die Gewerkschaft auch für die Polizeizulage. Sie führt als Vorlage das Dienstrechtsneuordnungsgesetz des Bundes an, wodurch die Zulage mit zukünftigen Besoldungsanpassungen steigt. Für saarländische Polizistinnen und Polizisten würde sich daraus ein Betrag von 154,98 Euro ab 2010 errechnen. Die GdP hält es zudem für gerechtfertigt, die Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten ähnlich wie in anderen Branchen anzuheben und fünf Euro pro Stunde zu zahlen. Zurzeit erhalten die Beamtinnen und Beamte für Sonn- und Feiertagsarbeit 2,88 Euro je Stunde und im Nachtdienst einen Stundenzuschlag von 1,28 Euro.

Quelle: Beamten-Magazin 8/2009



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