Gewerkschaften kämpfen gemeinsam gegen Stellenabbau; Thüringen

Gewerkschaften kämpfen gemeinsam gegen Stellenabbau

Die Polizeigewerkschaften in Thüringen haben gemeinsam an die Öffentlichkeit appelliert, um den Stellenabbau in der Polizei zu stoppen. „Sollte der Stellenabbau der Landesregierung so vollzogen werden, wird es die Polizei in Thüringen in ihrer heutigen Form nicht mehr geben“, lautete das Fazit von GdP, Deutscher Polizeigewerkschaft und des Bundes Deutscher Kriminalbeamter. In den vergangenen Jahren seien rund 550Stellen gestrichen worden und die Zahl der Beschäftigten um 450 gesunken. Von 2010 an bis 2019 sollen laut Planung der Landesregierung weitere 900 Stellen entfallen. Die Folgen seien Zusammenlegung von Dienststellen, Reduzierung von Aufgaben und eine stärkere Belastung der Einsatzkräfte, warnen die Gewerkschaften. Sie wollen erreichen, dass die Bürger/innen die Bewerber/ innen für die Landtagswahl im Herbst mit Forderungen zur inneren Sicherheit konfrontieren. Sie fordern, dass die Einstellungszahlen fortan die der Abgänge ausgleichen und Reservekräfte verfügbar sind. Den Beamtinnen und Beamten sollen Spezialausbildungen ermöglicht und im Jahresdurchschnitt zwei freie Wochenenden garantiert werden.

Quelle: Beamten-Magazin 7/2009



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