Polizei fühlt sich ungleich behandelt; Brandenburg

Polizei fühlt sich ungleich behandelt

Brandenburger Polizistinnen und Polizisten sind unzufrieden mit dem Gesetz zur Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten. Sie fühlen sich von den Tarifbeschäftigten abgekoppelt, denn Brandenburgs Beamtinnen und Beamte erhalten nur die Hälfte des im Tarifvertrag vereinbarten Sockelbetrages von 40 Euro. Außerdem stehe ihnen noch eine Einkommensverbesserung von 1,4 Prozent aus dem Jahr 2008 zu, mahnt die GdP. Damals stiegen die Einkommen der Tarifbeschäftigten um 2,9 Prozent, während die der Beamtinnen und Beamten nur um 1,5 Prozent angepasst wurden. Das Besoldungsniveau in Brandenburg liege jetzt an vorletzter Stelle im Vergleich aller Bundesländer, kritisiert die GdP. Rund 50 Polizistinnen und Polizisten protestierten vor der Verabschiedung des Gesetzes vor dem Landtag. Durch das Gesetz erhöhen sich die Grundgehaltssätze rückwirkend zum 1. März um 20 Euro. Ab 1. März 2010 steigen die Bezüge um weitere 1,2 Prozent.

Quelle: Beamten-Magazin 7/2009



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