GEW: Lehrermangel nicht vorgebeugt; Sachsen-Anhalt

GEW: Lehrermangel nicht vorgebeugt

Die GEW Sachsen-Anhalt wirft der Landesregierung vor, dem zukünftigen Lehrermangel wider besseres Wissen nicht vorzubeugen. Sie habe die Chance verpasst, mit dem Nachtragshaushalt 2009 den Nachwuchs der Lehrer/innen zu sichern. Die GEW hatte zu Beginn der Debatte um den Etat gefordert, dass sofort mehr Einstellungen vorgesehen wer den und vorgeschlagen, die Ausbildungskapazität für das Referendariat bereits ab diesem Jahr zu erweitern. Mit diesem Sofortprogramm wollte sie Vorkehrungen treffen, um möglichst viele junge Lehrer/innen bis zum Eintreten des akuten Lehrermangels ab 2012/13 im Land zu behalten. Die GEW warnte davor, dass bundesweit ein Kampf um Nachwuchslehrer/innen entbrannt sei und fertig ausgebildete Lehrkräfte in andere Bundesländer abwandern könnten. Laut GEW müssten ab 2012 jährlich bis zu 800 ausscheidende Lehrkräfte ersetzt werden, um den Unterricht aufrechterhalten zu können.

Quelle: Beamten-Magazin 5/2009



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