Besoldung; „Besoldung fällt zu niedrig aus“; Thüringen

„Besoldung fällt zu niedrig aus"

Kritik an der Höhe der zukünftigen Beamtenbesoldung und der unterschiedlichen Angleichung der Bezahlung an Westniveau hat Silke Bemmann vom DGB Thüringen geübt. Die geplante Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent ab 1. Juli komme – gemessen am Tarifergebnis – zu spät und falle zu gering aus, bemängelte sie im Vorfeld einer Diskussion mit Politikern über das Thüringer Besoldungsgesetz. Bemmann betonte, dass Neiddebatten über die Gehaltsforderungen der Beamtinnen und Beamten nicht weiterhelfen würden. Thüringen sei ein Niedriglohnland mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn von 2.180 Euro. „Wir sollten uns von daher nicht um das Wenige streiten, sondern gemeinsam für Lohnerhöhungen kämpfen", sagte sie. Silke Bemmann forderte zudem, dass die Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden zurückgenommen werden müsse.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 06/2008

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