Anonyme Befragung zum Migrationshintergrund; Hamburg

Anonyme Befragung zum Migrationshintergrund

Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund hat die hamburgische Verwaltung? Diese Frage soll eine anonymisierte, freiwillige Befragung der Beschäftigten beantworten helfen. Seit 15 Jahren, so Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm, setzt sich der DGB dafür ein, den Anteil der Beschäftigten Hamburgs mit Migrationshintergrund signifikant anzuheben. Da es aber bisher keine Daten gebe, konnte keine konkrete Debatte geführt werden, wie das Ziel erreicht werden könne.

Die Bevölkerung der Stadt soll sich nach Ansicht des DGB in etwa anteilsmäßig in der Beschäftigtenstruktur des öffentlichen Dienstes widerspiegeln.

Selbst wenn die eine oder andere Frage unbefriedigend formuliert sei, könnte sie Aufschluss darüber geben, „wo über Nachwuchs nachgesteuert werden müsste." Der DGB erwartet deshalb, dass der Senat Rückschlüsse und Folgerungen gemeinsam mit den Gewerkschaften berät. Erste Ergebnisse sollen im April vorliegen und in den Personalbericht 2008 einfließen.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2008

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