Versetzungen; Vereinbarung zum Schutz vor Versetzungen; Brandenburg

Vereinbarung zum Schutz vor Versetzungen

Am 18. Dezember 2007 haben Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) und der GEW-Landesvorsitzende Günther Fuchs die Vereinbarung zum Schutz vor Versetzungen paraphiert, nachdem der Landesvorstand der GEW Brandenburg in einer außerordentlichen Beratung dem Verhandlungsergebnis zugestimmt hatte. Mit der Vereinbarung soll die Planungssicherheit
für Lehrkräfte verbessert werden. Gleichzeitig sollen den Schulämtern verlässlichere Eckwerte für die Vorbereitung der Schuljahre 2008/09 und 2009/10 an die Hand gegeben werden. Wichtig war der GEW, dass die Tarifverträge und beamtenrechtlichen Vereinbarungen uneingeschränkt fortgelten und umgesetzt werden. Die bereits beschlossenen zusätzlichen Stellenstreichungen wurden zurückgewiesen. Zentraler Punkt der Vereinbarung sei der Schutz vor Versetzungen. Dieses Instrument, erläutert Fuchs, werde entgegen der Absicht des Arbeitgebers, es flächendeckend einsetzen zu wollen, auf die Schulämter Cottbus und Frankfurt/Oder begrenzt. Die Beschäftigten dort könnten sich aber vor Versetzungen schützen, indem sie befristet für zwei Schuljahre in freiwillige Teilzeit und anschließend wieder in die Vollzeitbeschäftigung gehen. Weitere Forderungen, die die GEW durchsetzen konnte, sind landesweite Angebote zum vorzeitigen Ausscheiden älterer Lehrkräfte, der Ausschluss einer Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung und die Verlängerung der Vereinbarung zur Ausgestaltung der Arbeitszeit.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 01/2008


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