Dienstfahrten; 30 Cent sind zu wenig; Bayern

30 Cent sind zu wenig

Finanzminister Erwin Huber (CSU) soll die Entschädigung für Dienstfahrten von Angestellten im öffentlichen Dienst erhöhen. Das hat der bayerische DGB-Vorsitzende Fritz Schösser jetzt gefordert. Die Wegstreckenentschädigung sei seit Jahren nicht mehr angepasst worden. Die derzeitige Pauschale von 30 Cent decke die tatsächlichen Kosten längst nicht mehr. Außerdem müsse die Zahl der Dienstwagen steigen. Die notwendige Anpassung an die Bezinpreisentwicklung forderte Schösser nicht nur für Dienstfahrten, sondern auch für Fahrten zur Arbeitsstelle. „Es geht nicht an, dass Finanzminister die höheren Einnahmen durch die Mineralöl- und Mehrwertsteuer einsacken, die Arbeitnehmer aber alleine im Regen an der Tankstelle stehen: In der einen Hand die Zapfpistole, in der anderen die gekürzte Pendlerpauschale."

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 01/2008


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