Aufgabenverschiebung; Positives Signal: Übergang geregelt; Mecklenburg-Vorpommern

Positives Signal: Übergang geregelt

Rund 2.000 Beschäftigte werden im Zuge der Aufgabenverschiebung vom Land auf die neuen Landkreise künftig bei den Kommunen und Kreisen arbeiten. DGB, Gewerkschaften und Personalräte haben sich deshalb mit dem Finanzministerium auf Regeln verständigt, nach denen die Auswahl dieser Beschäftigen zu erfolgen hat. Peter Deutschland, Vorsitzender des DGB-Nord: „Wenn die Kriterien zum Personalübergang zur Transparenz von personellen Entscheidungen beitragen und die verabredete Einbeziehung der Personalräte funktioniert, wird damit auch für den kommunalen Bereich ein positives Beispiel gesetzt.“ Deutschland erwartet jetzt, dass das Land den Kommunalen Arbeitgeberverband zu Tarifverhaltungen mit ver.di  zur Personalüberleitung an den Tisch bringt. Er wies darauf hin, dass die vom DGB durchgesetzten gesetzlichen Regelungen nur eine Weile Schutz vor einer betriebsbedingten Kündigung bieten. „Alles andere, vor allem eine angemessene Weiterbeschäftigung und eine entsprechende Vergütung, lässt sich allein mit einem Tarifvertrag erreichen.“ Und dafür müssten sich auch die Betroffenen selbst in ver.di engagieren.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 04/2007

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