Personalpolitik ist mehr als Kostensenkung; Rheinland-Pfalz

Personalpolitik ist mehr als Kostensenkung

Rheinland-Pfalz will für Berufseinsteiger/innen die Eingangsbezahlung für drei Jahre um eine Besoldungsgruppe absenken. „Wir werden mit einer solchen Regelung den Kampf um die besten Köpfe verlieren“, sagte der DGB-Bezirksvorsitzende Dietmar Muscheid.

Auch die Altersteilzeit will die Landesregierung neu regeln. Das bedeute für die Beschäftigten – wenn sie weiterhin mit 65 in Pension gehen wollten – erhebliche finanzielle Einschränkungen. Die belaufen sich dann fünf Jahre lang auf 300 bis 400 Euro netto pro Monat, rechnet der DGB vor. Dies könnten sich die wenigsten der rheinland-pfälzischen Beamtinnen und Beamten leisten.

In der Stellungnahme zum Gesetzentwurf fordern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften den Landtag auf, das Gesetz zurückzuweisen. Gleichzeitig bieten sie der Landesregierung an, in einen konstruktiven Dialog über die zukünftige Ausrichtung und Ausgestaltung des öffentlichen Dienstes zu treten.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 03/2007

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