Kapitel 05.11 Wegweiser zu den Besoldungstabellen, Teil III (Stand: 2013)

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Besoldung in Sachsen

Die Besoldung wird durch Gesetz und danach ergangenen Rechtsverordnungen geregelt. Wesentliche gesetzliche Grundlagen waren und sind durch entsprechende Übernahmegesetze bzw. die Weitergeltungsanordnung des Artikel 125 a Grundgesetz das Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) und die dazu erlassenen Rechtsvorschriften wie die Bundesbesoldungsordnungen zum Stand 31.08.2006. Im Rahmen der Föderalismusreform wurde den Ländern ab dem 01.09.2006 die eigenständige Regelungskompetenz für die Besoldung, die Laufbahnen und die Beamtenversorgung übertragen. Das Land Sachsen hat diese Gesetzgebungskompetenz dazu genutzt, einen Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen, der u.a. die Umstellung von Besoldungsdienstalter auf Erfahrungsstufen unter Beibehaltung der bisherigen Tabelle mit ihren 12 Stufen beinhaltet. Zudem wurden eigene Besoldungsanpassungsgesetze verabschiedet, die im Jahr 2011 eine Linearanpassung von 1,5 Prozent und zum 01.01.2012 eine weitere Anpassung von 1,9 Prozent mit einer anschließenden Erhöhung des Grundgehaltes um einen Sockel von 17 Euro vorsah/ vorsieht. Die Tabellenwerte ab 01.01.2012 finden Sie auf dieser Seite.

Mehr Informationen auf www.besoldung-sachsen.de

Besoldungstabelle A – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Familienzuschlag – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Bei mehr als einem Kind erhöht sich der Familienzuschlag für das zweite zu berücksichtigende Kind um 99,90 Euro, für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind um 311,26 Euro.

Erhöhungsbeträge für Besoldungsgruppen A 2 bis A 5
Der Familienzuschlag der Stufe 2 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 2 bis A 5 um je 5,11 Euro, ab Stufe 3 für jedes weitere zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 2 und A 3 um je 25,56 Euro, in Besoldungsgruppe A 4 um je 20,45 Euro und in Besoldungsgruppe A 5 um je 15,34 Euro. Soweit dadurch im Einzelfall die Besoldung hinter derjenigen aus einer niedrigeren Besoldungsgruppe zurückbleibt, wird der Unterschiedsbetrag zusätzlich gewährt. Anrechnungsbetrag nach § 39 Abs. 2 Satz 1 BBesG:
- in den Besoldungsgruppen A 2 bis A 8: 103,38 Euro
- in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 12: 109,74 Euro

Besoldungstabelle B – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle C – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle W – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle R – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Anwärtergrundbetrag – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Wesentliche Stellenzulagen – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldung in Sachsen-Anhalt

Die Besoldung wird durch Gesetz und danach ergangenen Rechtsverordnungen geregelt. Wesentliche gesetzliche Grundlagen waren und sind durch entsprechende Übernahmegesetze bzw. die Weitergeltungsanordnung des Artikel 125 a Grundgesetz das Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) und die dazu erlassenen Rechtsvorschriften wie die Bundesbesoldungsordnungen zum Stand 31.08.2006. Im Rahmen der Föderalismusreform wurde den Ländern ab dem 01.09.2006 die eigenständige Regelungskompetenz für die Besoldung, die Laufbahnen und die Beamtenversorgung übertragen. Das Land Sachsen-Anhalt hat diese Gesetzgebungskompetenz dazu genutzt, ein eigenes Besoldungsgesetz zu verabschieden. Dies sieht u.a. eine Abkehr vom Besoldungsdienstalter hin zu Erfahrungsstufen bei gleichem Aufbau wie beim Bund vor. Beim Überleitungsrecht wurde jedoch ein wesentlich komplizierterer Weg gewählt. Zudem hat das Land einige Landesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetze verabschiedet. Für das Jahr 2011 hatte dies eine Linearanpassung von 1,5 Prozent zum 01.04. zum Inhalt. Im Jahr 2012 erhalten die Beamtinnen und Beamten weitere 1,9 Prozent zzgl. eines Sockelbetrages von 17 Euro. Die Tabellenwerte ab 01.01.2012 finden Sie auf dieser Seite.

Mehr Informationen auf www.besoldung-sachsen-anhalt.de

Besoldungstabelle A – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Familienzuschlag – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Bei mehr als einem Kind erhöht sich der Familienzuschlag für das zweite zu berücksichtigende Kind um 99,90 Euro, für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind um 320,63 Euro.

Erhöhungsbeträge für Besoldungsgruppen A 4 bis A 5
Der Familienzuschlag der Stufe 2 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 4 bis A 5 um je 5,11 Euro, in Besoldungsgruppe A 4 um je 20,45 Euro und in Besoldungsgruppe A 5 um je 15,34 Euro.

Besoldungstabelle B – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle C – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle W – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle R – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Anwärtergrundbetrag – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Wesentliche Stellenzulagen – ab 01.10.2012 (Monatsbeträge in Euro

Besoldung in Schleswig-Holstein

Die Besoldung wird durch Gesetz und danach ergangenen Rechtsverordnungen geregelt. Grundlagen waren und sind durch entsprechende Übernahmegesetze bzw. die Weitergeltungsanordnung des Artikel 125 a Grundgesetz für das BBesG und die Bundesbesoldungsordnungen zum Stand 31.08.2006. Im Rahmen der Föderalismusreform wurde den Ländern ab dem 01.09.2006 die eigenständige Regelungskompetenz für die Besoldung, die Laufbahnen und die Beamtenversorgung übertragen. Das Land Schleswig-Holstein hat diese Gesetzgebungskompetenz dazu genutzt, und ein Gesetz des Landes Schleswig-Holstein über die Besoldung der Beamtinnen und Beamten sowie Richterinnen und Richter zu erlassen. Dieses sieht u. a. die Abschaffung des Besoldungsdienstalters und die entsprechende Umstellung auf Erfahrungsstufen unter Beibehaltung des bekannten Stufenrhythmusses vor. Zudem wurden eigene Besoldungsanpassungsgesetze verabschiedet, die zuletzt zum 01.04.2011 eine Linearanpassung von 1,5 Prozent für das Jahr 2011 und zum 01.01.2012 in Höhe von 1,7 Prozent zuzüglich eines Sockels von 17 Euro/Anwärter 6 Euro für das Jahr 2012 beinhalteten. Die Tabellenwerte ab 01.01.2012 finden Sie auf dieser Seite.

Mehr Informationen auf www.besoldung-schleswig-holstein.de

Besoldungstabelle A – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Familienzuschlag – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Bei mehr als einem Kind erhöht sich der Familienzuschlag für das zweite zu berücksichtigende Kind um 99,71 Euro, für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind um 309,10 Euro.

Erhöhungsbeträge für Besoldungsgruppen A 2 bis A 5
Der Familienzuschlag der Stufe 2 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 2 bis A 5 um je 5,11 Euro, ab Stufe 3 für jedes weitere zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 2 und A 3 um je 25,56 Euro, in Besoldungsgruppe A 4 um je 20,45 Euro und in Besoldungsgruppe A 5 um je 15,34 Euro. Soweit dadurch im Einzelfall die Besoldung hinter derjenigen aus einer niedrigeren Besoldungs gruppe zurückbleibt, wird der Unterschiedsbetrag zusätzlich gewährt. Anrechnungsbetrag nach § 39 Abs. 2 Satz 1 BBesG:
- in den Besoldungsgruppen A 2 bis A 8: 103,17 Euro
- in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 12: 109,52 Euro

Besoldungstabelle B – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle C kw – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle W – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle R – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Anwärtergrundbetrag – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Wesentliche Stellenzulagen – ab 01.01.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldung in Thüringen

Die Besoldung wird durch Gesetz bzw. Rechtsverordnungen geregelt. Grundlage war bis zum 31.08.2006 einheitlich das Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) und die dazu erlassenen Rechtsvorschriften wie die Bundesbesoldungsordnungen. Im Rahmen der Föderalismusreform wurde den Ländern die eigenständige Regelungskompetenz für die Besoldung übertragen. Der Freistaat Thüringen hat diese Gesetzgebungskompetenz genutzt und ein eigenes vollständig neues Besoldungsgesetz ab 01.07.2008 erlassen. Wesentliche Änderung ist dabei das Abrücken von den bisherigen Dienstaltersstufen und die Einführung von Erfahrungsstufen (bei gleichbleibendem Stufenzuschnitt) sowie die Abschaffung der Besoldungsgruppe A 2. Zudem wurde die bisherige Sonderzahlung in das Grundgehalt eingebaut. Weiterhin wurde zuletzt zum 01.10.2011 die Besoldung um 1,5 Prozent angepasst. Im Jahr 2012 erfolgte die nächste Anpassung zum 01.04.2012 um 1,9 Prozent zzgl. eines Sockels in Höhe von 17 Euro/Anwärter 6 Euro. Die Tabellenwerte ab 01.04.2012 finden Sie auf dieser Seite.

Mehr Informationen auf www.besoldung-thueringen.de

Besoldungstabelle A – ab 01.04.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Familienzuschlag – ab 01.04.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Für das erste und zweite Kind erhöht sich der Familienzuschlag um je 110,59 Euro, für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind um 333,49 Euro.

Erhöhungsbeträge für Besoldungsgruppen A 3 bis A 5
Der Familienzuschlag der Stufe 2 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 2 bis A 5 um je 6,14 Euro, ab Stufe 3 für jedes weitere zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 2 und A 3 um je 30,74 Euro, in Besoldungsgruppe A 4 um je 24,59 Euro und in Besoldungsgruppe A 5 um je 18,44 Euro. Soweit dadurch im Einzelfall die Besoldung hinter derjenigen aus einer niedrigeren Besoldungsgruppe zurückbleibt, wird der Unterschiedsbetrag zusätzlich gewährt. Anrechnungsbetrag nach § 39 Abs. 2 Satz 1 BBesG:
- in den Besoldungsgruppen A 3 bis A 8: 106,37 Euro
- in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 12: 111,40 Euro

Besoldungstabelle B – ab 01.04.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle C – ab 01.04.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle W – ab 01.04.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Besoldungstabelle R – ab 01.04.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Anwärtergrundbetrag – ab 01.04.2012 (Monatsbeträge in Euro)

Wesentliche Stellenzulagen – ab 01.04.2012 (Monatsbeträge in Euro)


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