Kapitel Vorspann 2: INFO-SERVICE Öffentlicher Dienst/Beamte (Stand: 2014)

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INFO-SERVICE Öffentlicher Dienst/Beamte

Seit mehr als 20 Jahren informieren wir Beamtinnen und Beamte sowie Tarifbeschäftigte des öffentlichen Dienstes über die Arbeits- und Einkommensbedingungen bei Bund, Ländern, Kommunen und sonstigen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes und privatisierten Dienstleistungssektors.

Uns war und ist wichtig, dass die Publikationen aktuell und in verständlicher Sprache geschrieben sind. Obwohl wir uns als Dienstleister der Gewerkschaften verstehen, wollen wir soweit es irgendwie möglich ist, auf die Darstellung des Sachverhalts konzentrieren. Nur im Zusammenhang mit der Rechtsprechung nehmen wir auch rechtliche Wertungen vor.

Unsere Publikationen sollen für die Praxis helfen. Nicht jeder versteht die Gesetzessprache. Wir wollen die Texte so fassen, dass man weiß, um was es geht.

Zur Gründung des INFO-SERVICE

m Nachgang zur deutschen Einigung war gerade im Osten das Interesse am Berufsbeamtentum besonders hoch. Als damaliger Beschäftigter des DGB-Bundesvorstandes war ich für die beamtenrechtliche Spitzenorganisation an der Beamtengesetzgebung in Sachsen und Thüringen beteiligt. Aufgrund der in Erfurt und Dresden gemachten persönlichen Erfahrungen, hatte ich dem Bundesvorstand des DGB vorgeschlagen, in einer Broschüre die Vor- und Nachteile der Verbeamtung zusammenzufassen.

So entstand im Jahr 1991 die 1. Auflage der Broschüre „Einigungsvertrag und Dienstrecht der Beamten“. An der redaktionellen Bearbeitung war neben mir auch der damalige Abteilungsleiter beim DGB-Bundesvorstand, Egbert Biermann, beteiligt.

Die Broschüre war eine umfassende Publikation zum deutschen Beamtenrecht. Alle wichtigen Themen des Beamtenrechts wurden erläutert, vor allem die Kernfelder Besoldung, Beihilfe und Versorgung.

Die Broschüre war als Information für die im öffentlichen Dienst beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen Bundesländer gedacht, die sich für eine Übernahme in das Beamtenverhältnis interessierten. Denn es war schnell klar, dass es im Osten genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gab, die gerne in das Beamtenverhältnis wechseln wollten. Schließlich stand die öffentliche Verwaltung in den neuen Ländern nach der Wiedervereinigung vor einem drastischen Personalabbau. Mit der Übernahme in das „sichere“ Beamtenverhältnis wollten die Beschäftigten vor allem die drohende Arbeitslosigkeit vermeiden.

Die Broschüre hatte eine sehr starke Nachfrage ausgelöst. Geplant war eine Auflage von 10.000 Exemplaren, doch schon nach kurzer Zeit war diese Auflage vergriffen. Die 2. Auflage von „Dienstrecht und Einigungsvertrag der Beamten“ wurde dann ein wahrer Verkaufsschlager. Mit 90.000 Ex. hatte zu Beginn des Projekts niemand gerechnet. Wir waren alle überrascht. Die Broschüre wurde auch in den Folgejahren aktualisiert und neu aufgelegt.

Mitte der 90-ziger Jahre wuchs aber auch im Westen das Interesse an einem Taschenbuch, das kompakt und übersichtlich über das geltende Recht für Beamtinnen und Beamte informiert. Es war ausdrücklich gewollt, kein umfangreiches Rechtshandbuch, sondern ein Buch im handlichen Taschenbuchformat herauszugeben.

Gesetze und Vorschriften sowie die Besoldung ändern sich – manchmal mehrmals im Jahr. Damit Sie auf dem Laufenden bleiben, haben wir unter

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einen Internetauftritt eingerichtet. Dort aktualisieren wir nicht nur die wichtigsten Themen, sondern geben Ihnen auch Tipps und Ratschläge im Umgang mit Ihrer Behörde.


 

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