EVG gibt sich Arbeitsprogramm; Gewerkschaften

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EVG gibt sich Arbeitsprogramm

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat auf ihrem „kleinen Gewerkschaftstag“ in Fulda Ende November eine erste Zwischenbilanz nach einem Jahr EVG gezogen. Die Delegierten verabschiedeten ein Grundsatz- und ein Arbeitsprogramm.

„2011 war das Jahr der Strukturierung, 2012 wird das Jahr der Positionierung werden“, fasste der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner auf dem kleinen Gewerkschaftstag zusammen. Die Bildung der neuen Strukturen der EVG sei gut vorangekommen, so Kirchner, „und es gab dabei weniger Probleme, als wir selbst befürchtet hatten“. Nun aber müsse auch geklärt werden, „wofür die EVG inhaltlich steht“.

Als Diskussionsgrundlage dafür nahmen die rund 400 Delegierten einen ersten Entwurf für ein Grundsatzprogramm der EVG an. Dieses wird jetzt in den Gremien und den neu gebildeten Landesverbänden diskutiert. Auf dem ersten Ordentlichen Gewerkschaftstag im Herbst dieses Jahres soll das Programm verabschiedet werden. Alexander Kirchner legte Wert darauf, „dass dieses Programm dann nicht in Stein gemeißelt sein wird. Wir wollen es beständig weiterentwickeln“. Auf allen künftigen Gewerkschaftstagen soll das Programm diskutiert und angepasst werden.

Ebenfalls verabschiedeten die Delegierten ein „Arbeitsprogramm“ für 2012. Unter anderem wird es fünf Themen- bzw. Aktionstage geben, an denen die EVG die Probleme und Bedürfnisse einer bestimmten Gruppe von Beschäftigten in den Mittelpunkt rücken will. So wird es unter anderem den Tag des Busfahrers oder den Tag der Beschäftigten mit Migrationshintergrund geben. Diese Tage hatte die EVG erstmals 2011 durchgeführt. „Die Aktionstage und auch die Betriebsbesuche des Vorstandes wollen wir zu einem festen Bestandteil unserer gewerkschaftlichen Arbeit machen“, kündigte Kirchner an. „Wir sehen das als ein Instrument, noch mehr Basisnähe und noch mehr Demokratie in unserer Arbeit zu implementieren.“

Quelle: Beamten-Magazin 11.-12/2011

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