Enttäuschung über Besoldungsanpassung; Hessen

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Enttäuschung über Besoldungsanpassung

„Sehr enttäuscht" hat der DGB den Beschluss des hessischen Landtags zur Besoldungsanpassung aufgenommen. „Dies ist weder die von uns geforderte zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses noch wird wenigstens ein Inflationsausgleich geschaffen", klagt der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell. „Deutlicher kann man als Dienstherr seine fehlende Wertschätzung für die Arbeit seiner Bediensteten kaum ausdrücken", rügt Körzell. Daran ändere auch die Einmalzahlung für die unteren Besoldungsgruppen nichts, die auf den Protest der Gewerkschaften hin nachträglich in den Gesetzentwurf aufgenommen wurde. Die Beamtinnen und Beamten bekommen eine gegenüber den Tarifbeschäftigten verspätete Einkommenserhöhung. Während die Tariferhöhung zum 1. April 2011 und 1. März 2012 eintritt, steigt die Besoldung erst zum 1. Oktober um 1,5 Prozent und um weitere 2,6 Prozent im Oktober 2012. Die im Tarif vorgesehenen Einmalzahlungen zum Ausgleich dafür, dass die Erhöhung statt zum 1. Januar erst zum 1. April erfolgte, bekommen die Beamten nicht. Der DGB forderte Landtag und Landesregierung auf, gute Arbeit der Beamten angemessen zu entlohnen statt immer weiterer Kürzungen.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2011

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