Zukunftssorgen im 60. Jahr der GdP; Saarland

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Zukunftssorgen im 60. Jahr der GdP

Im 60. Jahr des Bestehens der saarländischen GdP blickt ihr Vorsitzender besorgt in die Zukunft. „Die saarländische Polizei geht einen schweren Weg“, stellte Hugo Müller anlässlich des 60. Gründungstages am 23. August fest. „Die Aufgaben wachsen, die Arbeit verdichtet sich, trotzdem wird Personal abgebaut“, fasste er zusammen. Die Politik müsse sich darüber bewusst sein, dass Sicherheit nicht unter rein betriebswirtschaftlichen Kriterien betrachtet werden dürfe. „Daher dürfen für die anstehende Organisations- und Personalentwicklung die überbordenden Kürzungsvorschläge der Unternehmensberatung PWC eben nicht die Handlungsmaxime sein“, forderte Müller. Die Wirtschaftsprüfer hatten ein Sparpotenzial von 33 Millionen Euro ausgemacht, was 600 Stellen bei der Polizei entspricht. Die wichtigsten Stationen der bisherigen Gewerkschaftsarbeit sind in der Festschrift „GdP Saarland wird 60“ zusammengefasst. Dazu zählt ein modernes Personalvertretungsrecht, die Aufhebung der 24-Stunden-Dienste und der Eintritt in den DGB 1978. Die GdP Saar ging aus der Vereinigung saarländischer Polizeibeamter hervor.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2011

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