1.400 Polizisten zu wenig; Nordrhein-Westfalen

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1.400 Polizisten zu wenig

Die GdP befürchtet, dass sich die Personalnot in vielen Wachen Nordrhein-Westfalens verschärft. Nach Informationen der Gewerkschaft stehen 1.400 Polizeibeamtinnen und -beamte weniger zur Verfügung als offiziell gebraucht werden. Das belege ein vom Innenministerium vorgelegter Vergleich der laut Stellenplan erforderlichen mit der Zahl der vorhandenen Polizisten. Hinzu kommt, dass das Innenministerium die Anwärter ungleich verteilen will. In diesem Jahr sollen laut GdP 26 der 47 örtlichen Polizeibehörden weniger Polizisten bekommen als im Vorjahr. „Bestraft werden sollen vor allem Behörden, die in den vergangenen Jahren die Unfall- und Kriminalitätszahlen deutlich gesenkt haben“, bemängelt der Landesvorsitzende Frank Richter. Hintergrund der Befürchtungen sind Überlegungen des Innenministeriums zu einer neuen „belastungsbezogenen Kräfteverteilung“, die für die Zuweisung des Nachwuchses maßgeblich ist. Die GdP hat ein Konzept zur Weiterentwicklung der Kräfteverteilung vorgelegt. Sie will, dass die gestiegene Zahl der Bachelor-Absolventen genutzt wird, damit jede Polizeibehörde zumindest eine Stelle mehr erhält als voriges Jahr.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2011


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