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Albig will Aufgaben und Personal abbauen
Verwaltungsaufgaben einschränken, um so den Haushalt zu sanieren will der designierte SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Mit seinen Sparvorschlägen hat Torsten Albig jedoch für Verwirrung gesorgt. Zunächst hatte er gesagt, bei rund 100.000 Beschäftigten in Land und Kommunen müsse langfristig ein Viertel des Personals abgebaut werden. Dann präzisierte er: Die Strukturen der Landes- und Kommunalverwaltungen würden im nächsten Jahrzehnt so verändert, dass 25 Prozent der Aufgaben und nachfolgend die damit verbundenen Stellen entfallen. Das heiße nicht zwingend, dass ein Viertel der heutigen Stellen gestrichen werden sollen. In den Bereichen Bildung, Soziales und Innere Sicherheit strebt Albig keinen spürbaren Personalabbau an. Er verlangt, dass die Verwaltung anders organisiert und Aufgaben von Kommunen zusammengelegt werden – etwa in einer zentralen Personalverwaltung. Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge beschäftigt das Land 55.000 Männer und Frauen. Den größten Teil machen die 24.500 Lehrerstellen aus. Hinzu kommen 7.700 Stellen bei der Polizei und 5.400 in der Justiz. Die Kommunen zählen laut Statistik 34.500 Beschäftigte, davon 6.900 in der Verwaltung.
Quelle: Beamten-Magazin 07.-08.2011
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