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Körzell: Besoldung endlich anpassen
Der DGB drängt Thüringens Finanzminister, die Tarifeinigung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes auch auf die Landesbeamtinnen und -beamten zu übertragen. „Es ist ärgerlich, dass der Finanzminister sich bei diesem Thema einfach nicht rührt“, bedauerte der Vorsitzende des Bezirks Hessen-Thüringen, Stefan Körzell. „Wir haben ihn bereits zweimal angeschrieben und aufgefordert, die Besoldung der Beamten entsprechend zu erhöhen.“ Körzell kritisierte die Position von Dr. Wolfgang Voß (CDU), der erklärt hatte, eine Übertragung würde den Landeshaushalt zu stark belasten. Für die Haushaltslage seien nicht die Beamten verantwortlich, sagte Körzell. Die Landesregierung habe mehrfach betont, wie gut Thüringen die Wirtschafts- und Finanzkrise gemeistert habe. Das sei auch der guten Arbeit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu verdanken. „Die Tarifbeschäftigten haben ihre Erhöhung bekommen. Das Ergebnis jetzt nicht zu übertragen, bedeutet eine Schlechterstellung der Beamten, und das ist mit nichts zu rechtfertigen.“
Quelle: Beamten-Magazin 06/2011
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