GEW kritisiert Kürzungen an Hochschulen; Sachsen

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GEW kritisiert Kürzungen an Hochschulen

Eine Abkehr von der Sparpolitik des Freistaats und eine öffentliche Diskussion über die zukünftige Hochschullandschaft in Sachsen fordert die GEW. Das Wissenschaftsministerium wickele die Hochschulplanung im Geheimen ab, kritisiert der stellvertretende Landesvorsitzende Marco Unger. Er moniert, dass kein solides Konzept vorgelegt worden sei, um darüber öffentlich zu diskutieren. Der Entwurf des Hochschulentwicklungsplans bis 2020 sieht Stellenstreichungen und Standortschließungen vor. In den Jahren 2013 bis 2016 sollen 300 Stellen abgebaut werden. Zwei kleinere Hochschulstandorte im Vogtlandkreis und in Mittelsachsen sollen geschlossen werden. Kürzungen im Hochschulbereich seien unvereinbar mit einer nachhaltigen Politik für die Zukunft des Freistaats, betonte Unger. Das habe eine Anhörung zur Hochschulentwicklung im Wissenschaftsausschuss des Landtags gezeigt.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2011

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