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Polizei droht Stellenabbau
Die von Wirtschaftsprüfern empfohlenen Einsparungen bei der saarländischen Polizei sind nach Auffassung der GdP „Horrorzahlen, jenseits aller Realisierungsmöglichkeiten". Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC sieht ein jährliches Sparpotenzial von 33 Millionen Euro. Das würde bedeuten, dass 600 Stellen entfielen. PWC analysiert im Auftrag der Haushaltsstrukturkommission die Kosten für den Polizeiapparat. Die Zahlen basieren auf einem Vergleich mit anderen Bundesländern. Nach Meinung des saarländischen GdP-Vorsitzenden Hugo Müller wäre eine in diesem Umfang verkleinerte Polizei nicht mehr funktionsfähig. Das Saarland sei nicht vergleichbar mit anderen Bundesländern wegen seiner Mischstruktur aus Flächenland und Stadtstaat. Dennoch ist mit Stellenstreichungen zu rechnen. Die von Innenminister Stephan Toscani (CDU) eingesetzte Arbeitsgruppe „Polizei 2020" geht davon aus, dass etwa 300 Stellen wegfallen. GdP-Chef Müller zufolge wäre damit die „absolute Schmerzgrenze" erreicht. Das Saarland beschäftigt knapp 3.000 Polizeibeamtinnen und -beamte.
Quelle: Beamten-Magazin 06/2011
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