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GEW: Individuelle Förderung braucht gutes Personal
Ohne Investitionen in Personal und Ressourcen sind die in der neuen Thüringer Schulordnung festgelegten bildungspolitischen Ziele nicht erreichbar. Das ist die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Befragung der GEW zum Entwurf der Schulordnung. „Dass die vorgesehenen Änderungen laut dem Entwurf keine Kosten verursachen sollen, ist für die Kolleginnen und Kollegen der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt“, fasst die GEW die Meinungen von rund 2.000 Befragten zusammen. Notwendig seien Investitionen vor allem in junges, gut qualifiziertes Personal und in die räumlichen und sachlichen Ressourcen. Kern der im März vorgestellten Schulordnung ist die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Der Entwurf gibt den Lehrern dafür Regelungen an die Hand. Neu sind zum Beispiel Klassenstufen ohne Sitzenbleiben und verbale Leistungseinschätzungen als Ergänzung zu den Noten. Die GEW hat eine Debatte über den Entwurf eingeleitet, deren Ergebnisse in ihre Stellungnahme dazu einfließen sollen. Teil der Debatte war eine Online-Befragung von Lehrern, Erziehern, Eltern und pädagogischen Fachkräften.
Quelle: Beamten-Magazin 05/2011