GEW: Lücke von 1.500 Lehrerstellen verdeckt; Schleswig-Holstein

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GEW: Lücke von 1.500 Lehrerstellen verdeckt

Die GEW Schleswig-Holstein wirft der Landesregierung vor, Jahr für Jahr das Fehlen von 1.500 Lehrerstellen zu verschleiern. „Wir haben es im Bildungsministerium mit systematischer Vernebelung von Lücken und Löchern zu tun“, erklärt der Landesvorsitzende Matthias Heidn. Die GEW hat anhand öffentlich zugänglicher Zahlen ausgerechnet, das 1.488 Lehrer fehlen. Heidn vermutet, dass diese Praxis seit Jahren besteht und das Land damit Millionen von Euro eingespart hat. Vor dem Hintergrund der Berechnungen wirke es umso skandalöser, dass 3.650 Stellen bis zum Jahr 2020 gestrichen werden sollen. Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug (FDP) setze diese „unerträgliche Praxis“ früherer Regierungen fort und verschärfe sie. Im kommenden Schuljahr wolle er 300 Stellen streichen. Die Berechnungen der GEW beruhen auf Antworten der Regierung auf Anfragen von Abgeordneten, Haushaltsplänen und Rechnungshofberichten.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2011

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