Dritte ver.di Bundesbeamtenkonferenz; Gewerkschaften

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Dritte ver.di Bundesbeamtenkonferenz

Ina Menzel, Vorsitzende des ver.di-Bundesbeamtenausschusses und Klaus Weber, ver.di-Bundesbeamtensekretär, wurden auf der dritten ver.di-Bundeskonferenz der Beamtinnen und Beamten am 28. Und 29. März 2011 in Berlin einstimmig im Amt bestätigt. Auf der ver.di-Bundesbeamtenkonferenz kommen alle vier Jahre im Rahmen der Organisationswahlen Beamtinnen und Beamte zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und die Gremien zu wählen.

„Die Katastrophe in Japan und die Revolutionen im arabischen Raum markieren eine Zeitwende im Bewusstsein, im Denken und Handeln vieler Menschen“, sagte Ina Menzel zur Eröffnung des Kongresses. „Die atomare Katastrophe in Japan mit noch nicht abschließend absehbaren Folgen muss schnellstens zum Ende der Atomenergie führen!“, forderte Menzel. Die 74 Delegierten des Kongresses sprachen sich in einem Ini-tiativantrag für einen Ausstieg aus der Atomenergie aus. Den inhaltlichen Schwerpunkt der zweitägigen Konferenz bildete die Diskussion um die Staatsfinanzen und um die Zukunft der Beamtenversorgung. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske kritisierte die Sparpolitik der Bundesregierung, die „unten belaste und oben entlaste“. Von dieser Sparpolitik seien die Beschäftigten im öffentlichen Dienst besonders betroffen.

In einer Gesprächsrunde erörterten Wilhelm Hüllmantel (Bayerisches Finanzministerium), Dr. Roger Kiel (Bundesministerium des Innern) und Achim Meerkamp (Mitglied des ver.di-Bundesvorstands) Zukunftsperspektiven der Versorgung von Beamtinnen und Beamten. Achim Meerkamp rügte die zahlreichen Kürzungen der letzten Jahre in der Beamtenversorgung ebenso wie die Ankündigung der Bayrischen Staatsregierung, das Tarifergebnis 2011 nicht auf die Beamtinnen und Beamten in Bayern zu übertragen. „Gemeinsam mit dem DGB müssen wir den politischen Diskurs fortführen.“, so das Fazit von Klaus Weber.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2011

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