ver.di fordert Verhandlungen über Auflösung des Stellenpools; Berlin

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ver.di fordert Verhandlungen über Auflösung des Stellenpools

Berlins Finanzsenator will den Stellenpool der öffentlichen Verwaltung abschaffen. Ulrich Nußbaum (parteilos) kündigte ein Konzept an, um die Behörde aufzulösen. Diese Äußerungen verunsicherten viele Beschäftigte des Stellenpools, sagt ver.di-Landesbezirksleiterin Susanne Stumpenhusen. Sie fordert Nußbaum auf, den Entwurf des Konzeptes „unverzüglich ver.di, dem Hauptpersonalrat und dem Personalrat des Stellenpools zuzuleiten und mit uns über die sozialverträgliche, tarifund arbeitsrechtlich korrekte Überleitung der Beschäftigten zu verhandeln“. Das Zentrale Personalüberhangmanagement (ZeP) wurde 2004 eingerichtet, um Beschäftigte, deren Stellen eingespart wurden, auf andere Arbeitsplätze zu vermitteln. Im Stellenpool befinden sich nach Angaben von ver.di 2.700 Menschen, darunter 515 Beamtinnen und Beamte. ver.di hat das ZeP stets kritisiert, weil es aufgrund seiner Struktur und Ausstattung mit Personal und Sachmitteln nie in der Lage gewesen sei, die ihm zugedachte Funktion auszufüllen. Die Vermittlungsquote betrage nur 20 Prozent.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2011

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