Tarifkommission beschließt Scheitern der Tarifverhandlungen; Telekom

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Tarifkommission beschließt Scheitern der Tarifverhandlungen

Am 10. März 2011 beschloss die große Tarifkommission von ver.di, die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom nach der vierten Runde für gescheitert zu erklären. Verhandlungsführer und ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder sagte: „Die Telekom hat sich nicht bewegt. Die Botschaft der Tarifkommission lautet: so nicht.“ Gleichzeitig hat die Tarifkommission mit ihrem Beschluss den Weg dafür freigemacht, im Falle des Scheiterns eines möglichen Schlichtungsverfahrens Urabstimmung und Streik vorzubereiten.

ver.di fordert eine Anhebung der Gehälter um 6,5 Prozent, zur Stärkung der unteren Einkommen um mindestens 170 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Darüber hinaus sollen die Ausbildungsvergütungen um monatlich 70 bis 90 Euro angehoben werden. Beamtinnen und Beamte sollen einen Differenzausgleich zwischen der Tarifsteigerung und der Anhebung der Besoldung erhalten. Gleichzeitig fordert ver.di den Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen für die Deutsche Telekom AG und die Telekom Deutschland GmbH.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2011

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