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DGB fordert bessere Bezahlung für junge Beamte
Der DGB fordert Mecklenburg-Vorpommerns Regierung auf, junge Beamtinnen und Beamte besser zu besolden. Das Land müsse gegenüber anderen – insbesondere norddeutschen – Ländern aufholen, mahnt er in einer Stellungnahme zum Kabinettsentwurf für ein Landesbesoldungsgesetz. Der DGB verweist auf Hamburg, das mit einer besseren Bezahlung für Junge den Wettbewerb eröffnet habe. Er bemängelt, dass mit der Einführung von Erfahrungsstufen nicht die Gelegenheit wahrgenommen werde, junge Beschäftigte besser zu besolden. Das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe Eins soll A4, das der Laufbahngruppe Zwei A 10 zugeordnet werden. Halteprämien für Mitarbeiter, die sich in einem anderen Bundesland beworben haben, beurteilt der DGB kritisch. Er befürwortet jedoch eine Ausgleichszulage für auswärtige Beamtinnen und Beamte, die unter das Dienstrecht Mecklenburg-Vorpommerns fallen. Das wäre etwa der Fall, wenn dort eine öffentlich-rechtliche Anstalt der norddeutschen Länder entstünde. Der DGB nimmt auch Stellung zum Entwurf des neuen Beamtenversorgungsgesetzes. Dieser „federt die Konsequenzen aus der Anhebung von Lebensaltersgrenzen nicht im Geringsten ab". Eine Versetzung in den Ruhestand vor dem 67. Lebensjahr komme Beamtinnen und Beamte „überdurchschnittlich teuer" zu stehen.
Quelle: Beamten-Magazin 02/2011