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GdP: Ungesunder Altersdurchschnitt
Die GdP fordert Lösungen gegen die steigende Arbeits- und Gesundheitsbelastung der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. „Für die GdP ist eine Vergrößerung des Einstellungskorridors genauso unerlässlich wie die Wiedereinführung von Altersteilzeitmodellen", erklärt die Gewerkschaft nach einer Anhörung im Innenausschuss. „Der ungesunde Altersdurchschnitt muss korrigiert werden, ansonsten gehen alle Versuche fehl, die Arbeitsbedingungen zu verändern." Die GdP fordert als „wesentlichen Bestandteil der Reaktionen der Landesregierung" ein „ausgewogenes Gesundheitsmanagement". Die Anhörung hatten FDP und Linkspartei beantragt, die vor einer Überlastung der Polizei warnten. Laut Innenministerium stieg der Altersdurchschnitt der Polizistinnen und Polizisten innerhalb von zehn Jahren von 40 auf 44 Jahre. Die Zahl der Fehlzeiten hat sich seit 2006 um ein Fünftel erhöht, derzeit sind es 170.000 Krankentage. „Die Zunahme des Krankenstandes in der Landespolizei im Kontext mit einer Verdoppelung der psychischen Erkrankungen seit dem Jahr 2000 ist auch ein Indiz für die permanent zunehmende Belastung", sagt der GdP-Landesvorsitzende Michael Silkeit.
Quelle: Beamten-Magazin 01/2011