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DGB will vorgezogenen Ruhestand für Lehrer
Bremen will erst über eine Anhebung des Pensionseintrittsalters entscheiden, wenn die Bedingungen für die Einführung der Rente mit 67 Jahren überprüft worden sind. Das hat Finanzstaatsrat Henning Lühr im Gespräch mit der Landesbeamtenkommission des DGB mitgeteilt. Die schwarz-rote Bundesregierung hatte seinerzeit beschlossen, dass vor der Erhöhung des Rentenalters die Beschäftigungsbedingungen für Ältere ausgelotet werden sollen. Die DGB-Kommission machte deutlich, dass sie ein höheres Renten- und Pensionsalter grundsätzlich ablehne. Psychisch und physisch besonders belastete Menschen, etwa Lehrkräfte, sollten mit 60 Jahren ausscheiden können, wie bisher schon Beamtinnen und Beamte der Polizei und Feuerwehr. Die Besoldung solle sich an der Regelung des Bundes orientieren, der nicht mehr das Alter, sondern die Erfahrung zugrunde liegt.
Quelle: Beamten-Magazin 12/2010