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Hindernisse für Beschäftigungsinitiative
Die Beschäftigungsmöglichkeiten von Beamtinnen und Beamten bei den Postnachfolgeunternehmen und in der Bundesverwaltung standen im Fokus des Gesprächs, zu dem das Bundesfinanzministerium (BMF) am 22. September eingeladen hatte. Bei dieser Gelegenheit hat ver.di die Deutsche Post AG und die Deutsche Postbank AG erneut aufgefordert, für alle Beamtinnen und Beamten der Postnachfolgeunternehmen einen diskriminierungsfreien Zugang zu Stellenangeboten zu schaffen. Das BMF plant nun, die Bundesbehörden in einer Informationsveranstaltung auf das Qualifikationspotenzial der Beamtinnen und Beamten der Postnachfolgeunternehmen aufmerksam zu machen. Von den gegenwärtig rund 7.000 abgeordneten Beamtinnen und Beamten konnte laut ver.di bisher nur „ein sehr geringer Anteil" dauerhaft versetzt werden. Die meisten Abordnungen gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit. Durch deren Eigenständigkeit gebe es aber erhebliche Schwierigkeiten für weitere Abordnungen ab 1. Januar 2011. Schon jetzt würden Abordnungen nicht verlängert. Insgesamt dürften sich die Beschäftigungsmöglichkeiten weiter verringern, wenn der bis 2014 geplante Stellenabbau von 10.000 Arbeitsplätzen beim Bund einsetzt, schätzt die Gewerkschaft und fordert noch größere Anstrengungen bei der Qualifizierung der Beschäftigten.
Quelle: Beamten-Magazin 10/2010