Kommunen planen, Leistungen zu reduzieren; Zahlen, Daten, Fakten

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Kommunen planen, Leistungen zu reduzieren

Die Finanzlage der Städte und Gemeinden spitzt sich weiter zu. Der Städtetag rechnet für 2010 mit einem Defizit von 15 Milliarden Euro. Jede dritte Kommune mit über 20.000 Einwohnern muss ihren Haushalt genehmigen lassen, weil sie ihn nicht mehr ausgleichen kann. Investitionen werden gesenkt, Personal abgebaut. Fast zwei Drittel wollen Leistungen abbauen. Jede dritte Kommune gibt an, Angebote für Jugendliche und Senioren einschränken zu wollen. In 14 bzw. 13 Prozent der Kommunen drohen Einschränkungen oder Schließungen von Hallen- oder Freibädern und Kindertagesstätten.

Wie reagiert Ihre Kommune auf sinkende Steuereinnahmen?

60 % der Kommunen planen Leistungen zu reduzieren, und zwar im Bereich...

Straßenbeleuchtung  31 % 
Abbau von Angeboten für Jugendliche oder Senioren  29 % 
Schließung/Einschränkung Schwimmbäder  14 % 
Schließung/Einschränkung Kindertagesstätten   13 % 
Reduzierung öffentlicher Nahverkehr  13 % 
Schließung von Bibliotheken/Kultureinrichtung  9 % 
Schließung Veranstaltungshallen/Bürgerhäuser  7 % 
Reduzierung freiwilliger Zuschüsse  5 % 
Reduzierung sonstiger Leistungen  3 % 
Schließung Theater/Oper  3 % 
Schließung von Schulen  2 % 

Quelle: Ernst & Young: Kommunen in der Finanzkrise. Ergebnisse einer Befragung von 300 deutschen Kommunen, Juli 2010

Quelle: Beamten-Magazin 08/2010

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