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DGB möchte junge Beamte besser besolden
Der DGB fordert eine höhere Eingangsbesoldung für Nachwuchskräfte in Schleswig-Holstein. Zumindest sollte Beamtinnen und Beamten mit akademischem Abschluss zu Beginn die Erfahrungsstufe zwei anerkannt werden, schreibt der DGB in einer vorläufigen Stellungnahme zum Entwurf für eine Neuregelung des Besoldungs- und Beamtenversorgungsrecht. Bleibe es bei dem Vorhaben, dass künftig alle mit der Erfahrungsstufe eins beginnen, werde das Land noch unattraktiver für junge Bewerber/innen. Denn das Besoldungsniveau liege bereits unter dem des benachbarten Hamburg. Die Einführung von „Sonderzuschlägen zur Sicherung der Funktions- und Wettbewerbsfähigkeit“ schätzt der DGB kritisch ein. Es bestehe die Gefahr, dass Einzelne belohnt würden. Er schlägt vor, offen mit dieser Möglichkeit umzugehen, indem in der Dienststelle Funktionsträger und die Höhe des Sonderzuschlags bekannt gegeben werden.
Quelle: Beamten-Magazin 07/2010