Beamte gehen später in Ruhestand; Rheinland-Pfalz

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Beamte gehen später in Ruhestand

Immer weniger Beamtinnen und Beamte in Rheinland-Pfalz gehen wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand. Laut Versorgungsbericht sank der Anteil der Beschäftigten, die vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem Dienst ausscheiden, im Jahr 2009 auf 11,5 Prozent. Das Durchschnittsalter der Beamtinnen und Beamten betrug beim Eintritt in den Ruhestand 62 Jahre und acht Monate. Ende der 1990er Jahre lag es noch bei 59 Jahren. Als Grund für die „sehr erfreuliche Entwicklung“ nannte Finanzminister Carsten Kühl (SPD) die Entscheidung für Altersteilzeit. Eine Rolle würden auch finanzielle Einbußen bei vorzeitigem Ausscheiden spielen. Kühl rechnet mit einer steigenden Zahl von Versorgungsempfängerinnen und -empfängern in den kommenden Jahren, was vor allem mit der großen Zahl von Lehrer/innen zusammenhänge, die in den 1970er Jahren eingestellt worden seien. Für die Beamtenversorgung hat das Land 1996 einen Finanzierungsfonds eingerichtet, der über ein Vermögen von 1,9 Milliarden Euro verfügt. Der DGB bereitet eine Stellungnahme zum Bericht vor.

Quelle: Beamten-Magazin 07/2010

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