Unternehmer provozieren mit Forderung nach Personalabbau; Saarland

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Unternehmer provozieren mit Forderung nach Personalabbau

ver.di weist Forderungen der saarländischen Wirtschaft nach Stellenabbau im öffentlichen Dienst scharf zurück. Landesbezirksleiter Alfred Staudt nannte es „grotesk“, in Krisen nach dem Staat zu rufen und „wenn es vermeintlich wieder anläuft, sofort den rigorosen Rückzug des Staates mit Personalabbau und damit die Einschränkung der möglichen staatlichen Kontrolle einzufordern“. Der Arbeitsplatzabbau in der Landesverwaltung habe die Grenzen erreicht. Auch die Wirtschaft müsse anerkennen, dass ein ausreichend ausgestatteter öffentlicher Dienst einen Standortfaktor darstelle. So würden auch Qualität und Tempo bei der Bearbeitung von Anträgen der Wirtschaft gesichert. Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) hatte kritisiert, die Landesregierung thematisiere die Haushaltsnotlage zu wenig. Die VSU regte an, pro Jahr zwei Prozent des Personals im öffentlichen Dienst abzubauen. Das sei zumutbar und erfordere keine Entlassungen.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2010



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