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Attacken mit Messer und Tisch
Die Angriffe auf Beschäftigte der Hamburger Behörden und Bezirksämter haben zugenommen. Rechnerisch wird fast jeden Tag ein gewalttätiger Übergriff gezählt, wie der Senat auf eine Kleine Anfrage des SPD-Innenpolitikers Andreas Dressel mitteilt. Im vergangenen Jahr wurden 354 gewalttätige Übergriffe gezählt, wobei auch Messer und Büroausstattung zum Einsatz kamen. Im Jahr 2008 gab es 305 Fälle. Zurückgegangen ist die Zahl der Beleidigungen und Bedrohungen auf 1.915 Fälle gegenüber 1.991 im Vorjahr. Hauptbetroffene verbaler und körperlicher Attacken sind Polizeibeamtinnen und -beamte. „Die Stadt ist in der Pflicht alles zu tun, um Beschäftigte vor Gewalt zu schützen“, betont Dressel. In den Gewerkschaften soll verstärkt über Vorbeugung diskutiert werden. Der DGB strebt eine bessere Erfassung der Übergriffe an, da es zum Beispiel für die Polizei exaktere Angaben gibt als für andere Bereiche.
Quelle: Beamten-Magazin 03/2010