Beschäftigte bei Bund, Ländern und Gemeinden 1991 bis 2008 (in Mio.); Zahlen, Daten, Fakten

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Beschäftigte bei Bund, Ländern und Gemeinden 1991 bis 2008 (in Mio.)

   1991 1992  1993  1994  1995  1996  1997  1998  1999  2000  2001  2002  2003  2004  2005  2006  2007  2008 
 Vollzeit  4,35 Mio.  4,28 Mio. 4,06 Mio.  3,87 Mio.  3,74 Mio.  3,65 Mio.  3,55 Mio.  3,44 Mio.  3,31 Mio.  3,19 Mio.  3,09 Mio.  2,97 Mio.  2,91 Mio.  2,80 Mio.  2,69 Mio.  2,64 Mio.  2,53 Mio.  2,50 Mio. 
 Teilzeit  0,87 Mio. 0,89 Mio.  0,94 Mio.  0,99 Mio.  0,99 Mio.  0,99 Mio.  0,99 Mio.  1,02 Mio.  1,05 Mio.  1,08 Mio.  1,09 Mio.  1,11 Mio.  1,15 Mio.  1,14 Mio.  1,14 Mio.  1,15 Mio.  1,12 Mio.  1,11 Mio. 

Seit 1991 sind im öffentlichen Dienst des Bundes, der Länder und Gemeinden 1,6 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten ist seitdem kontinuierlich gesunken, von 4,3 auf 2,5 Millionen, das sind rund 1,9 Millionen oder 42,5 Prozent weniger Vollzeitbeschäftigte. Der leichte Anstieg der Teilzeitbeschäftigten von etwa 870.000 im Jahr 1991 auf rund 1,2 Millionen bis 2006 setzte sich danach nicht fort. Bis 2008 sank die Zahl der Teilzeitbeschäftigten wieder um 3,4 Prozent auf gut 1.100.000. Im unmittelbaren öffentlichen Dienst insgesamt, also einschließlich der Zweckverbände und dem Bahn- und Postbereich, fällt der Personalabbau durch die Privatisierungen noch drastischer aus: Im Zeitraum von 1991 bis 2008 ist über die Hälfte der Arbeitsplätze im unmittelbaren öffentlichen Dienst verloren gegangen. Kein Land in der EU gibt heute weniger Geld für den öffentlichen Dienst aus als Deutschland.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2010




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